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Johanniskraut

Wer hat sie nicht, die klasssische Winterdepression? Die Menschen die darunter leiden sind Legion. Dabei hat das Ganze hauptsächlich was mit einem Mangel an Sonnenlicht zu tun. Hier springt das Johanniskraut ein. Es ist das wichtigste Mittsommerkraut und sammelt in der Zeit des Hochsommers massenhaft Sonnenlicht, um es in seinem roten Farbstoff zu speichern. Dieser rote Farbstoff gibt uns in der dunklen Jahreszeit das Licht der Sommersonnne zurück. Dafür hat es das Licht gespeichert. Daher ist Johanniskraut das wichtigste Kraut gegen Depressionen. Es wirkt sogar im Doppelblindversuch der Schulmedizin.
Heilwirkung: Depressionen, Verdauungssystem, Wunden, Verbrennungen
Wissenschaftlicher Name: Hypericum perforatum
verwendete Pflanzenteile: das blühende Kraut, Blüten
Inhaltsstoffe: Hypericin, Gerbstoffe, äther. Öl
Sammelzeit: Ende Juni bis September
Beschreibung:
Anwendung: Du kannst das Johanniskraut in der Apotheke kaufen und als Tee aufbrühen und trinken. Am besten eine Kanne pro Tag - darf auch gern gesüßt sein Oder du setzt das Johanniskraut in Alkohol an und stellst daraus eine Tinktur her. In welchen Mitteln ist Johanniskraut gegen Depressionen enthalten? In Apotheken kannst du Johanniskraut-Tinktur bereits fertig als "Hyperforat" kaufen. Ausserdem gibt es "Neuropas". Es enthält außer Johanniskraut noch Trockenextrakt aus Baldrianwurzeln, aus Passionsblumenkraut, aus Lerchenspornknollen und aus Eschscholtzienkraut. Bei Kartarrhen der Verdauungsorgane kann das Johanniskraut als Tee oder Öl eingenommen werden. Das Öl hilft auch bei Muskelschmerzen, leichten Verbrennungen, infizierten Wunden, Geschwüren und Neuralgien. Achtung! Johanniskraut macht empfindlich gegen Sonneneinstrahlung. Nicht vor Sonnenbädern einnehmen oder einreiben. Die Wirkung mancher Medikamente, vor allem immunsuppressive Medikamente wird durch Johanniskraut abgeschwächt.



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