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Kamille
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Die Kamille ist eine der allerbeliebtesten Heilpflanzen in Europa. Sie kann als wahrer Tausendsassa eingesetzt werden. Leider ist sie in der freien Natur kaum noch anzutreffen und auch die Anzucht im Garten ist nicht einfach. Als Ausgleich dafür kann man sie aber in jedem Supermarkt zumindest als Beuteltee kaufen. Die Kamille ist so bekannt, daß wohl jeder ihren typischen Duft kennt. |
| Heilwirkung: |
Entzündungen des Mund-, Nasen- und Rachenraumes, Ekzeme, Hämorrhoiden, Weissfluss, Magenkrämpfe, Magen- und Darmschleimhautentzündung, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Menstruationsbeschwerden, Schlaflosigkeit, Verdauungsstörungen, Wundheilung |
| Wissenschaftlicher Name: |
Martricaria chamomilla |
| verwendete Pflanzenteile: |
Blüten |
| Inhaltsstoffe: |
Ätherisches Öl, Azulen, Bitterstoffe, Flavone, Cumarin |
| Sammelzeit: | Mai - Juli bei Sonnenschein |
| Beschreibung: | |
| Anwendung: | Die Wirkungen der Kamille sind mannigfaltig. Sie wirkt krampfstillend, entzündungswidrig, beruhigend, austrocknend, blähungswidirg und wundheilend. Sie kann als Tee oder Tinktur eingesetzt werden. Innerlich ist ihr Haupteinsatzgebiet der Magen- Darmbereich. Äußerlich kann sie auf vielfache Weise zur Wundheilung beitragen. Bei der Wundheilung mit Kamille muß beachtet werden, daß sie eine stark austrocknende Wirkung hat, die nicht in allen Fällen erwünscht ist (z.B. bei besonders trockener Haut). Außerdem haben manche Allergiker Probleme mit Kamille, weil sie die Haut etwas reizt. Ansonsten kann sie als Tinktur oder Salbe aufgetragen werden oder als Bad (z.B. Sitzbad) oder Kompresse in Teeform wirken. Merke! Nie Kamille in die Augen!!!! Die feinen Härchen der Kamillenblüten reizen die Augen ganz stark. Daher darf sie nie bei Augenentzündungen verwendet werden. Auch nicht gut abgeseiht, weil die feinen Härchen normale Siebe durchdringen |