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Gundermann

Der Gundermann wächst klein und unauffällig überall in naturbelassenen Gärten und in der freien Natur. Kaum einer kennt ihn, obwohl er eine wertvolle Bereicherung für die Hausapotheke und die Küche ist. Außerdem sieht er im Garten sehr schön als Bodendecker aus und ist extrem pflegeleicht. Seine lilanen Blüten begeistern mich jedes Jahr aufs Neue.
Heilwirkung: entzündungshemmend, Blase und Niere anregend, stoffwechselfördernd, schleimlösend, schlechtheildene Wunden, chronischer Schnupfen, chronischer Husten, Rekonvaleszenz
Wissenschaftlicher Name: Glechoma hederacea
verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Gerbstoffe, Bitterstoffe
Sammelzeit: März bis Juni, aber auch noch später, solange er sprießt
Beschreibung:
Anwendung: Innerlich dient er der Anregung der Stoffwechsels und hilft bei langwierigen Krankheiten. Auch hier besteht der Bezug zum Eiter. So hilft er bei chronischer Bronchitis, chronischem Schnupfen, Blasen- und Nierenkrankheiten. Hierfür eignet sich eine Tinktur. Da er angenehm würzig schmeckt, liebe ich ihn auch als Küchengewürz und gebe ihn zu Kräutersuppen, Kräuterbutter und allem anderen, wofür ich Gartenkräuter verwende. Äußerlich kann der Gundermann für schlecht heilende Wunden, vor allem bei Eiter (=Gund) verwendet werden. Dazu kannst du das Pflanzenöl, Kompressen oder Salben verwenden.



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