Saframe

Baldrian

Hoch reckt der Baldrian seine schlanken kräftigen Stiele auf denen sich luftige rosafarbene Blüten sanft im Winde wiegen. Die Büten duften zart und angenehm. Immer wenn mir ein blühender Baldrian am Wegesrand begegnet, schnuppere ich ein wenig an den Blüten und freue mich. Bei diesen zarten Düften und dem luftigen Erscheinungsbild wundert es nicht, daß Baldiran zart beruhigend aufs Nervensystem und den Körper wirkt.
Heilwirkung: Beruhigung von Nervensystem und Körper
Wissenschaftlicher Name: Valeriana officinale
verwendete Pflanzenteile: Wurzeln (Blüten)
Inhaltsstoffe: Baldriansäure u.a.
Sammelzeit: Wurzel: Oktober, Blüten: Juli / August
Beschreibung:
Anwendung: Bei allen Zuständen von Nervosität, Schlaflosigkeit und vielen psychosomatisch bedingten Krankheiten (z.B. Magengeschwür oder - krämpfe) kann Baldrian als Tee, Tinktur oder Pulver (z.B. Tabletten) eingesetzt werden. Bei Schlaflosigkeit empfiehlt sich vor dem Schlafengehen ein Tee aus Baldrian, Hopfen, Beifuss und Melisse, der in kleinen Schlucken langsam getrunken wird. Da Baldrian nicht müde macht, kann er auch bei Prüfungsangst eingesetzt werden. Inzwischen gibt es Baldrianprodukte in jedem größeren Supermarkt. Sie können viele Psychopharmaka ersetzen, weil sie nicht nur ungefährlicher wirken sondern auch nicht süchtig machen.



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